Tramadol- und Codeinentzugsberatung bei Abhängigkeit

Hallo.

Ich nehme seit zwei Jahren verschriebenes Codein, leide an Morbus Crohn und Fibromyalgie. Vor neun Monaten gab mir meine Hausärztin Tramadol, um es zusammen mit dem Codein einzunehmen, und sagte, es sei ein häufiger Irrglaube, dass die beiden nicht zusammen eingenommen werden können. Ich nahm damals zwei Codein-Tabletten, zwei Stunden später zwei Tramadol usw.

Ich bin mir vollkommen bewusst, wie süchtig machend diese Tabletten sein können, und habe keine Illusionen. Ich weiß, dass ich von den Pillen abhängig bin. Ich missbrauche sie nicht, ich nehme acht pro Tag wie vorgeschrieben und habe vielleicht zweimal eine zusätzliche Dosis genommen. Ich bin eine alleinerziehende Mutter von drei kleinen Kindern, und ohne die Schmerzmittel könnte ich nicht richtig funktionieren oder mich so um sie kümmern, wie sie es von mir brauchen.

Ich würde viel lieber abhängig und relativ schmerzfrei sein, als ständig Schmerzen zu haben! Mein Problem ist, dass meine Hausärztin die Praxis verlassen hat, und ich nun eine neue habe. Ich musste gestern einen Termin vereinbaren, um sie zu sehen, und als sie am Computer war und mir Antibiotika verschrieb, muss sie bemerkt haben, welche Schmerzmittel ich nehme. Sie fragte mich, warum ich Tramadol und Codein nehme, und ich erklärte ihr, was meine frühere Ärztin über die Kombination gesagt hatte, und sie sagte, ja, die beiden könnten zusammen eingenommen werden, aber sie würde niemals beide zusammen verschreiben. Also nahm sie das Tramadol von meiner Wiederholungsrezeptur (die ich heute abholen wollte!!). Ich erklärte ihr, dass ich meine Schmerzmittel brauche und dass ich drei Kinder habe usw., und ihre Antwort war: „Codein ist ein gutes Schmerzmittel, es wird den Zweck erfüllen.“ Und das war’s.

Jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll? Ich habe Angst vor den Schmerzen, die ich jetzt haben werde, und ich mache mir Sorgen, weil ich niemanden habe, der sich um meine Kinder kümmern kann, während ich cold turkey gehe. Sie sind zwei, vier und sechs Jahre alt, können sich also nicht selbst versorgen! Ich nehme sie verantwortungsvoll und aus einem echten Grund und hatte nie schlimme Nebenwirkungen, also verstehe ich wirklich nicht, warum sie sie mir weggenommen hat. Meine Mutter sagt, ich solle anrufen und einfach verlangen, dass sie meine Verschreibung regelt, aber ich bin nicht so eine Person, und ich glaube wirklich nicht, dass das bei ihr etwas bringen würde. Hat das schon mal jemand erlebt? Wenn ich eine zweite Meinung einhole, könnte ein anderer Arzt mich wieder auf die Medikamente setzen, auch wenn die erste Ärztin sie mir abgesetzt hat?

Entschuldigung für den langen Beitrag!

B

Sollte ich sagen, wird ein anderer Arzt mich wieder darauf setzen können, obwohl mein neuer Hausarzt sie mir abgenommen hat?

Hey Beth,

You're right. Demanding your prescription will do nothing but red flag you as an addict/drug seeker.

The good news is Tramadol isn't as effective as codeine. Tramadols ability to bind to the receptors in your brain is 10 times less effective than codeine and 6000 times less effective than morphine.

Have you ever been prescribed Lyrica or Gabbapentin for the fibromialga? They are both anti convulsants used for epilepsy and nerve pain associated with diabetes and fibromialga. It also controls some withdrawal symptoms if you choose to quit. It did wonders for my restless legs.

If it all becomes too much you can request a different GP for your next visit. My advice would be to be honest. If they won't prescribe you the Tramadol ask them what other options are available (and not all are pain killers).

Have a look into the lyrica. There's also a drug called "colofac". It's used for various inflammatory bowel conditions. I used it when I had IBS. It worked really well.

Good luck to you hun and keep in touch smile

Nikki

Hi Beth52036,

Is the doctor at the same medical centre. This sort of thing really irritates me. Too many doctors are quick to make their own personal changes to medicine schedules for patients even though people are on a particular course of medicines which have been working for them.

I would make an appointment with another doctor to explain your medication requirements and let the other doctor you'll be doing so for a second opinion. It's difficult to build a new doctor patient relationship with someone new.

I'd also speak to your local pharmacy about mixing the medications. They will be much better at explaining any contra indications of different drugs than your doctor is. On top of that I'd make a few more appointments with other doctors to explain your requirements and past treatments. One of them should be able to keep prescribing your current meds based solely on your history.

Hope this helps

Wilro