Wenn ich depressiv bin, ruiniere ich mich; es wird nicht aufhören.

I'm an 18 year old student that's about to leave college and go on to study Film Production technology at University. The problem is that aot of things are piling up and my natural instinct in a time like this is to bury my head in the sand. This phase stems from failing my driving practical twice, being pressured into finding part time work, and not beung able to find someone who i can talk to about it all. It's also apparent that no one empathises with how I feel, as if they've never been depressed themselves and that all I'm doing is being a miserable child.

It's names like that which I get called all the time and no one seems to be saying anything remotely useful or emotionally supportive. I'm currently lying in my bed, refusing to talk to anyone; I can't even help pushing my girlfriend of over a year away when she tries to talk. These thoughts make me want to not carry on driving, delete my CVS and wonder why I chose to go to university; I'm slowly ruining my life because I'm not ready to become a fully responsible adult.

I feel like the instant I turned 18 that I was expected to simoly move out, get a dozen job interviews and stop being the way I am now. I want to be happy again. I want to stop leading a life of self destruction that comes from moods I never asked for. Is there anything I can do to make things more stable and much more bearable?

James.

Do you know if you hear imaginary voices? I do on the tv. Just wondered if that is what is going on with you at the moment.

Hi James I'm sorry things are really hard for you. Regarding the low moods you are feeling have you seen a doctor? It may be that you need little help from a GP. I can assure you that there are millions of people that have depression and you are not alone. I too suffer from low mood and I do bury my head in the sand more often than not. People who don't have or have ever had depression or low mood don't know what it's like and can find it hard to empathise. I recommend going to your doctor and expressing how you feel and perhaps getting help in the way of medication and or talking therapy. Hope this helps in some way. Ben

Ich bin mit 19 Jahren von zu Hause weggezogen und habe mich genauso gefühlt wie du. Später, als ich nach Schweden zog und dort nach mehreren Jahren hart arbeiten, um einen anständigen Job zu bekommen, anfing zu arbeiten – dabei alle möglichen Teilzeitjobs angenommen habe, um über die Runden zu kommen – und schließlich eine siebenjährige Beziehung (mit Kindern) beendete, war ich ebenfalls ziemlich deprimiert.

Ich bin von zu Hause weggezogen, weil ich es nicht mehr ertragen konnte, unter demselben Dach mit meinem Adoptivvater zu leben. Die ganze Situation erreichte ihren Höhepunkt, als er zwei Tage vor Weihnachten mit seiner Schrotflinte auf mich zielte, weil ich Comicbücher las, anstatt meine Hausaufgaben zu machen. Er wollte mir nicht zuhören, als ich versuchte zu erklären, dass ich sie tatsächlich für ein Schulprojekt las – eine mindestens 60 Seiten umfassende Analyse eines Themas, die im Frühjahr abgegeben werden sollte. Ich musste schließlich mein Thema auf meinen damals liebsten Autor umstellen, um ihn zufriedenzustellen, bekam aber dadurch zu wenig Zeit, um eine gute Arbeit abzuliefern, und erhielt eine schlechtere Note als erwartet.

Zurück zum Schrotflinten-Vorfall. Als er mir den Lauf in die Nase gestoßen hatte, sagte ich ihm mit ruhiger Stimme, er solle schießen. Er wäre derjenige, der den Rest seines Lebens damit leben müsste. Es war mir egal.

Er packte die Waffe weg und am nächsten Tag nahm er meine Schwester mit und fuhr für zehn Tage in den Urlaub nach Spanien. Ich sprach nicht wieder mit ihm, bis nachdem ich im folgenden Frühjahr ausgezogen war, und das war erst, nachdem er und meine Mutter einige Jahre später geschieden hatten und er wieder geheiratet hatte. Wir sprachen nur einmal miteinander und nie wieder danach. Er versteckt sich heute in Spanien – ich glaube, er versteckt sich in Spanien nach einem Inzestfall, bei dem er seine Tochter (meine Stiefschwester) missbraucht hat. Ich habe bei dem Prozess gegen ihn ausgesagt. Ich war nicht im Gerichtssaal, aber wurde von einem Polizisten in meiner Nähe befragt. Obwohl er mich nie körperlich missbraucht hat, behandelte er mich wie seinen persönlichen Sklaven. Seit ich fünf Jahre alt war und bis zu meinem Auszug gab er mir ständig Aufgaben, die selbst Erwachsene kaum bewältigen könnten. Zum Beispiel versuchte er, als ich sieben war, mich zu zwingen, einen Graben zu graben, der 20 Yards lang, drei Fuß tief und drei Fuß breit war. Er wollte, dass die Arbeit in drei Tagen erledigt war.

So kannst du verstehen, dass das Wegziehen einen großen Einfluss auf mein Leben hatte. Zunächst einmal hatte ich etwa 400 Dollar Einkommen pro Monat, um über die Runden zu kommen, und die Wohnung, die ich mietete, kostete etwa 300 Dollar pro Monat. Das war 1989, und 100 Dollar pro Monat für Schulbücher, Essen und Kleidung lag weit unter der Armutsgrenze, selbst damals.

Ich fiel sofort in eine Depression wie deine und hielt nur meinen Job, verbrachte den Rest meiner Zeit entweder schlafend oder angeln, damit ich etwas zu essen auf dem Tisch hatte. Langsam überwand ich die Depression und sagte mir, dass ich mein Leben ändern müsse, sonst würde ich zugrunde gehen. Ich hatte einige wirklich harte Jahre, um über die Runden zu kommen, und tue das immer noch, aber jetzt habe ich ein eigenes Zuhause, eine tolle Freundin. Gemeinsam haben wir eine wunderschöne kleine Tochter, und meine beiden Söhne aus meiner früheren Beziehung kommen jeden Sommer zu Besuch. Beide sind zu wirklich großartigen Teenagern herangewachsen.

Mein Rat an dich ist also, dich während jeder depressiven Phase zurückzuziehen, aber deinen Job beizubehalten und den Rest nachzuholen, wenn du dich wieder besser fühlst. Du kannst ein oder zwei Jahre länger mit deinem Studium brauchen. Das ist in Ordnung, solange du dein Ziel erreicht.

Thanks for the advice I'll see what I can do about it within reasonable time.

Thanks, Ben I'll see about going to a doctor within the week and hopefully something will come out of it.

I don't hear imaginary voices, never have done. I do think a lot about certain phrases that people say which make me feel low; I often repeat these short phrases and analyse them far more than I need to. I perhaps wouldn't class it as imaginary seeing as I'm merely remembering it but thank you for your concern nonetheless  

Hi I moved away from home at 18 and went to London.  I didn't know a soul and became very depressed - so much though that I cut my wrists and ended up in a mental hospital for a few months.  I realise looking back that I was far to immature to look after myself and do all the things I had to to survive.  I learnt some very hard lessons but did eventually learn to be an adult.   I had to grow up very quickly if I was to survive.  But survive I did and had had a reasonable life since. 

Lessons learned the hard way are the ones that stick.  x.  

 

Und James. Mein bester Rat wäre, sofern möglich, von psychiatrischen Medikamenten fernzubleiben. Wenn die Psychiatrie dich in die Finger bekommt, könntest du eingesperrt werden, um ihre Medikamente zu verwenden, und möglicherweise für den Rest deines Lebens hin und her zwischen psychiatrischen Abteilungen pendeln.

Ich wurde tatsächlich schon mit 15 Jahren gezielt ausgewählt, um mit sogenannten „Problemkindern“ zu arbeiten. Später war ich Ansprechpartner für psychiatrische Patienten. Das Beängstigende ist, dass jeder dieser Menschen bis zur Einweisung in die Psychiatrie ein normaler Teenager war, bis sie Etiketten erhielten und mit Medikamenten vollgepumpt wurden.

Ich sage nicht, dass du auch diesen Weg gehen wirst, aber sei vorsichtig. Es ist eine feine Grenze zwischen Durchhalten und Eingefangenwerden.

I completely agree with you; resorting to substances to feel better and get by in life is completely wrong in my opinion.

Geh und sieh deinen Arzt an und denke über eine Therapie nach :smiling_face_with_sunglasses:

then maybe you read too much into your self analysis James

I'll try and see a doctor without resorting to things like anti depressants etc. Thank you

I do criticise myself a lot; high school made me feel like everything I have to do must be perfect and I'm trying to shake that off to some effect.

I know how it is; I won't elaborate but I've been in a similar situation. I'll make sure that my head is clear from now on

That's a good  reply but don't forget ad's have their uses in making your mood better so you are more able to tackle your issues either by yourself or with counselling.  It doesn't mean you will be on them for life,  nor will they change your personality,  but a little help can do a lot.  x

 

I've always believed in not taking use of substances in order to make things easier on myself; I'm currently attempting to cope by trial and error. I appreciate your opinion although I am skeptical of ADS. X

Hi it's not so much a case of making things easier for yourself, but by accepting help when you need it.   After all if you broke your leg would you suffer and do without painkillers?  

Many people can get out of their depression by themselves or it will sort itself out over time.   If you can do that then great.   But some people need a little help.  x

 

I myself don't wish to be one of those people that requires help in such a regard as I find this to be inconvenient, embarrassing and shameful. I suppose I'll let fate and/or god decide. X

Ah I wondered if this was behind it.  There is nothing shameful or weak in having depression or any mental health disorder.  It doesn't mean you are inadequate and less able to cope than others.   Depression strikes at random at anyone regardless of how 'strong' they are.  

Your choice though.  x